Schulrecht

16.05.2014

Mitarbeit:

  • Mitarbeit ist eine ständige Beobachtung des Schülers/der Schülerin im Unterricht
  • Prüfungen zählen nicht zur Mitarbeit
  • Mitarbeitsnote = Zeitraumnote: Das Gesamtbild der mündlichen, schriftlichen, grafischen Leistungen sowie das Erbringen von Hausübungen wird bewertet
  • Einzelne Leistungen dürfen nicht einzeln benotet werden
  • Negatives Verhalten während des Unterrichts darf nicht in die Mitarbeitsnote einfließen
  • Als SchülerIn hat man das Recht auf Einsichtnahme in die Aufzeichnung des Lehrers/der Lehrerin
  • Mitarbeit und Schularbeiten sind gleichwertig
  • Verbesserung der Mitarbeit jederzeit durch freiwillige Meldung möglich

 

Hausübungen:

  • dürfen, müssen aber nicht gegeben werden
  • sind im Unterricht so vorzubereiten, dass sie ohne fremde Hilfe durchführbar sind
  • Belastbarkeit der Schüler muss beachtet werden (Hüs in anderen Gegenständen)
  • sind nicht, wenn auch nur in Teilen an Samstagen, Sonn- oder Feiertagen oder in den Ferien zu erarbeiten

 

Mündliche Prüfung:

  • unabhängig vom Leistungsstand in jedem Semester einmal auf Schülerwunsch möglich
  • Ankündigung spätestens zwei Tage vorher
  • neuere Stoffgebiete genauer abfragen – ältere nur überblicksweise
  • zwei voneinander unabhängige Fragen
  • Bekanntgabe der Note am Ende der Stunde
  • Dauer: Unterstufe: max. 10 Min. und Oberstufe: max. 15 Min.
  • Auf Fehler muss sofort hingewiesen werden, wenn diese die weitere Lösung der Aufgabe beeinflussen
  • Keine mündlichen Prüfungen in Gegenständen wie z.B.: BSP, WE,...
  • Keine mündlichen Prüfungen nach mehr als drei Tagen schulfrei sowie in der Unterstufe an Tagen, an denen eine schriftliche Leistungsfeststellung angekündigt ist

Mündliche Übung:

  • entspricht Referat oder Redeübung
  • Aufgabe spätestens eine Woche zuvor festgelegt

Schularbeiten:

  • Stoff mindestens eine Woche vorher (in Sprachen nur, wenn besondere Arbeitsformen oder besondere Stoffkenntinsse notwendig sind)
  • Inhalte der letzten beiden Unterrichtsstunden vor SA dürfen nicht in SA-Stoff einfließen
  • Schularbeiten Termine im 1. Semester spätestens 4 Wochen nach Schulbeginn, im 2. Semester spätestens 2 Wochen danach – Änderungen nur nach Absprache mit DirektorIn
  • keine Schularbeiten nach drei oder mehr schulfreien Tagen
  • nicht mehr als 2 Schularbeiten innerhalb von 8 Tagen
  • nicht mehr als eine Schularbeit pro Tag
  • Korrektur innerhalb einer Woche
  • einmalige Wiederholung, wenn mehr als 50% „Nicht genügend“, bessere Leistung gilt
  • Tests in Schularbeitenfächern unzulässig

Schriftliche Überprüfungen:

  • entspricht Test oder Diktat
  • Bekanntgabe spätestens zwei Tage vorher
  • Testzeit:
    • Unterstufe: max.: 15 Min. pro Test und max. 30 Min. im Semester
    • Oberstufe: max. 20 Min. pro Test und max. 50 Min. im Semester
  • nicht nach drei oder mehr schulfreien Tagen
  • Korrektur innerhalb einer Woche
  • einmalige Wiederholung bei mehr als 50% „Nicht genügend“, bessere Leistung gilt

Lernzielkontrollen:

  • müssen kurz sein (ca. 5 Min.)
  • nur ein Lernziel als Stoffgebiete
  • kein Testcharakter (Stoff aus mehreren Wochen)
  • keine Benotung (außer z.B.: 5/10)
  • Ergebnisse fließen in Mitarbeitsnote ein

Allgemeines:

  • negative Beurteilung auch ohne Frühwarnung möglich!
  • Dienstaufsichtsbeschwerde dagegen möglich → selten Erfolg
  • SchülerIn hat recht auf Einsichtnahme in die Aufzeichnungen des Lehrers/ der Lehrerin
  • Maßstab für Beurteilung ist der Lehrplan, nicht der Klassendurchschnitt
  • Zuletzt erbrachte Leistungen müssen stärker in die Benotung einfließen als anfängliche Leistungen
  • Feststellungsprüfung bei längerem Fernbleiben möglich
  • Nachtragsprüfung wenn Fernbleiben unverschuldet und positive Feststellungsprüfung nicht zu erwarten
  • keine prozentuelle oder absolute Mindestanwesenheit im Unterricht → Lehrer/in entscheidet
  • Berufung nur gegen Nichtberechtigung zum Aufsteigen möglich
  • Keine Notenvorgabe bei „§5-Prüfungen“ → um positiv zu sein muss das Wesentliche überwiegend gekonnt werden!

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